Aufgabentext
Linus bastelt sich mit einem Schraubenzieher, den er mit einem normalen isolierten Elektrodraht umwickelt, einen Elektromagneten. Damit kann er einige Büroklammern aufheben und fallen lassen.
a) Zuerst nimmt er dafür eine Batterie. Weshalb funktioniert der Elektromagnet nach einer Weile nicht mehr richtig?
b) Büroklammern werden Linus zu langweilig… Also denkt sich Linus, es wäre doch lustig den Draht in die Steckdose zu stecken. Wie lange hätte der Draht mindestens sein müssen, damit die Sicherung drin geblieben wäre? Der Draht ist aus Kupfer und hat einen durchmesser von ca 1.5 mm. Die Steckdose liefert eine Spannung von 230 V. Die Sicherung springt bei 6A.
(Das passende Experiment wurde vom Ersteller dieser Aufgabe vor einigen Jahren tatsächlich ausprobiert, mit überwältigendem Ergebnis. Von einer Nachahmung wird dringend abgeraten. Wir übernehmen keine Haftung!)
An wen richtet sich diese Aufgabe? Was wird damit geübt?
Die Aufgabe prüft die verschiedenen Themenbereiche Ferromagnetismus, Elektromagnetismus und Elektrodynamik übergreifend. Es sind grundsätzliche Kenntnisse aus allen Bereichen erforderlich.
Wie würden Sie diese Aufgabe jemandem erklären, der sie nicht lösen kann?
Zu a):
Eine Batterie produziert Gleichstrom…
Zu b)
Überlege dir, mit welchen Formeln du von den gegebenen Werten zu den Gesuchten kommen kannst.
Was fiel Ihnen beim Aufstellen dieser Aufgabe besonders schwer?
Ich hatte mühe, die Stärke der Sicherung zu finden.
Ausserdem musste ich damals noch die Reklamationen meiner Mitbewohner über ausgefallene Computer und Lampen ertragen. ;)
erstellt durch
Schabe am 1227854230|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover









; 4 km
Die Aufgabe ist gut gestellt, es sind alle benötigten Grössen gegeben, um die Aufgabe zu lösen. Vielleicht könnte der Tipp zu b) noch ein bisschen anders gegeben werden (Es sollte besser die Überlegung hinter der Aufgabe erläutert werden, da die Formel auch in der Formelsammlung steht). Ansonsten sind die Fragen gut beantwortet.